Diözesan-Caritasverband Eichstätt, 07.05.2018

Kuren gegen dauerhaften Stress

Caritas macht anlässlich des Muttertages auf seine Beratung aufmerksam

Vor allem ständiger Zeitdruck, aber auch hohe berufliche Anforderungen sowie Partnerschaftsprobleme führen bei Müttern immer wieder zu dauerhaftem Stress. Diese Entwicklung, die eine Untersuchung des Müttergenesungswerkes (MGW) im Jahr 2016 ergab, betrachtet der Caritasverband für die Diözese Eichstätt mit Sorge. Anlässlich des bevorstehenden Muttertages am kommenden Sonntag (13. Mai) macht der Verband daher erneut auf sein Angebot aufmerksam, kranken und belasteten Müttern zu Kuren zu verhelfen.  

„Der Anteil der Mütter, die mit Burnout, Schlafstörungen, Angstzuständen, Kopfschmerzen oder ähnlichen Indikationen an den Mütter- und Mutter-Kind-Kurmaßnahmen teilgenommen haben, hat sich in den letzten Jahren nach der MGW-Studie um nahezu 40 Prozentpunkte auf 87 Prozent erhöht“, schlägt die für Kuren zuständige Caritas-Koordinatorin Birgit Pflüger Alarm. „Kuren können zwar die gesellschaftlichen Ursachen hierfür nicht beseitigen, aber sie können Betroffenen im Einzelfall sehr helfen“, erfährt Birgit Pflüger immer wieder. Dies hätten Teilnehmerinnen den Beraterinnen an den Caritas-Kreisstellen im Bistum mitgeteilt, die ihnen zuvor eine Kur vermittelt hatten. Wesentlich dafür ist der Caritas-Koordinatorin zufolge, dass das ganzheitliche   Konzept des MGW, mit dem die Caritas zusammenarbeitet, „neben den medizinischen auch die psychischen und sozialen Ursachen von Gesundheitsbeeinträchtigungen berücksichtigt“.

Der Caritasverband Eichstätt unterstützt und berät Frauen in seinen neun  Außenstellen in Eichstätt, Herrieden , Ingolstadt, Neumarkt, Nürnberg, Roth, Schwabach, Weißenburg und Wemding : Diese helfen bei der Beantragung einer Kur und allen damit verbundenen Fragen. Auch Väter und ebenso pflegende Angehörige können sich an sie richten, denn es gibt auch für sie Kuren. Die Kosten für die Kur übernehmen – bis auf einen gesetzlichen Eigenanteil – die Krankenkassen. Für sozial bedürftige Menschen suchen die Caritasberaterinnen zudem weitere finanzielle Unterstützung, zum Beispiel bei Stiftungen, damit deren Eigenanteil und Fahrtkosten übernommen werden können. Im vergangenen Jahr wurden laut der Caritasstatistik rund 500 Personen in etwa 1.500 Gesprächen beraten und etwa 250 in Kuren vermittelt. Darunter waren vor allem Mütter mit mehreren Kindern.

Weitere Informationen gibt es unter www.muettergenesungswerk.de , über die Online-Beratung   der Caritas www.beratung-caritas.de   oder bei den Caritas-Kreisstellen im Bistum Eichstätt. Diese sind im Internet unter www.caritas-kreisstellen.de dargestellt. Auch Birgit Pflüger hilft gerne weiter: Telefon 0 84 21 / 50 962, E-Mail: birgit.pflueger@caritas-eichstaett.de   

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