Diözesan-Caritasverband Eichstätt, 06.06.2018

Spenden für Opfer von Vulkanausbruch erbeten

Caritas vor Ort richtet Notunterkünfte ein und verteilt Hilfsgüter

Für die Opfer des Ausbruchs des Vulkans Fuego in Guatemala bittet der Caritasverband für die Diözese Eichstätt um Spenden. Die einheimische Caritas richtet Aufnahmezentren ein und verteilt Hilfsgüter. In der am stärksten betroffenen Region Escuintla sind nach Information des deutschen Hilfswerkes Caritas international drei Notunterkünfte für Hilfesuchende geschaffen worden. Dort waren die Dörfer Los Lotes und El Rodeo von Vulkanasche und Geröllmasse begraben worden. Caritas-Mitarbeitende und Freiwillige der Kirchengemeinden sammeln Hilfsgüter wie Lebensmittel, Trinkwasser, Medikamente und Kleidung, die in den Notlagern ausgegeben werden. Ein Mitarbeiter des Deutschen Caritasverbandes wird ab heute das Team der Caritas Guatemala verstärken.

"Diese Naturkatastrophe hat ausgerechnet zwei der ärmsten und abgelegensten Dörfer der Region am schwersten getroffen", berichtet Claudio Moser, Referatsleiter Lateinamerika bei Caritas international. "Das Hauptaugenmerk unserer Helfer vor Ort gilt derzeit der Bergung der unzähligen Verschwundenen." Aufgrund anhaltender Regenfälle besteht akute Überschwemmungsgefahr in den betroffenen Regionen. Trinkwasserquellen sind durch die Vulkanasche vielfach schon jetzt nicht mehr nutzbar.

Spenden können mit dem Stichwort „ Vulkanausbruch Guatemala “ überwiesen werden. Zum Ausstellen von Spendenbescheinigungen wird um Angabe des Namens und der vollständigen Anschrift auf dem Überweisungsträger gebeten. Konten des Caritasverbandes Eichstätt: Liga ( IBAN DE94 7509 0300 0107 6173 13 ), Sparkasse Ingolstadt Eichstätt ( IBAN DE54 7215 0000 0018 0100 33 ), Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte eG ( IBAN DE66 7216 0818 0009 6010 07). Es kann auch online unter www.caritas-eichstaett.de gespendet werden.

 

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