Diözesan-Caritasverband Eichstätt, 11.03.2019

"Liebe berührt"

Caritas ruft zu Spenden bei Frühjahrssammlung vom 18. bis 24. März auf

„Liebe berührt“: Unter diesem Motto steht die diesjährige Frühjahrssammlung des Diözesan-Caritasverbandes Eichstätt. Der Leitspruch war bereits im vergangenen Jahr eine zentrale Aussage beim 100-jährigen Jubiläum des Verbandes, das unter dem Gesamtmotto „Ohne Liebe ist alles nichts“ stand. „Gemeint ist damit sicher nicht, dass die Liebe neugierig machen möchte, etwas anzufassen oder zu betasten. Es geht vielmehr darum, dass uns bestimmte Situationen zu Herzen gehen und innerlich berühren“, erklärt Caritas-Präses Franz Mattes in seinem Sammlungsaufruf. Als Beispiele für solche Situationen nennt Mattes Armut in Familien und alter Menschen, häusliche Gewalt gegenüber Frauen sowie Schicksale psychisch kranker Menschen, die ihre seelische Mitte verloren haben.

Bei diesen und anderen Problemlagen gelte es, sachgerecht zu helfen. Doch Not leidende Menschen bräuchten mehr als das. „Sie müssen spüren, dass die Helfer ihr Herz mit verschenken und so das Innere des anderen berühren. Denn auch das gibt Kraft zum Leben.“ Und der Caritas-Präses ergänzt mit einem Appell zur Unterstützung: „Für die von christlicher Nächstenliebe getragene Arbeit bittet die Caritas bei ihrer Frühjahrssammlung wieder um Ihre Spende. Im Voraus schon herzlichen Dank und Vergelt’s Gott.“

Für Familien, Zugewanderte, Pflege und Kinder

Wie in den vergangenen Jahren bleiben laut der Caritas 40 Prozent des Gesamterlöses in den Pfarrgemeinden für deren soziale Hilfen, 60 Prozent gehen an den Verband. Von diesen Einnahmen sind zum Beispiel 180.000 Euro als Zuschuss für die fünf Erziehungs- und Familienberatungsstellen im Bistum Eichstätt vorgesehen, die jährlich rund 2.600 Familien beraten. 70.000 Euro sollen an die Flüchtlings- und Integrationsberatung gehen, die beim Asylverfahren Orientierung gibt und zugewanderten Menschen bei der Bewältigung des Alltags hilft. „Öffentliche Mittel reichen nicht aus, um diese Dienste zu refinanzieren“, betont Caritasdirektor Alfred Frank.

Mit 50.000 Euro will der Verband einen Härtefonds bereitstellen, damit Caritas-Sozialstationen für ihre Pflegedienste bei Engpässen unterstützt werden können: zum Beispiel mit EDV-Ausstattung, für Fahrzeuge oder andere entlastende Dinge. Mit 20.000 Euro werden die Caritas-Freizeiten für Kinder mit und ohne Behinderung  in den Sommerferien gefördert. „Kinder haben Freude bei einer qualitätsvollen und abwechslungsreichen Freizeit und Eltern werden entlastet, mit dieser Unterstützung auch finanziell“, erklärt der Caritasdirektor.

 

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