Diözesan-Caritasverband Eichstätt, 02.06.2020

Erstmals Bundesfreiwilligendienst in Caritas-Zentrale

Der 58-jährige frühere Beamte der Postbank Rudolf Meßmer startet heute

Erstmals gibt es einen Bundesfreiwilligendienstleistenden in der Caritas-Zentrale am Eichstätter Residenzplatz. Ab heute trägt dort der 58-jährige Rudolf Meßmer ein halbes Jahr lang im Umfang von 21 Wochenstunden dazu bei, die Fäden im Hintergrund für die soziale Arbeit zu ziehen. „Mich reizt die Vielfalt, die auf mich zukommt“, erklärt Meßmer. Zu seinen Aufgaben wird es unter anderem gehören, die Post zu bearbeiten, Botengänge zu absolvieren, Einkäufe zu tätigen, bei der Vorbereitung der Caritas-Sammlung zu helfen, sich um den Fuhrpark zu kümmern und am Telefon Auskünfte zu geben.

Das erste halbe Jahr seines insgesamt einjährigen Bundesfreiwilligendienstes arbeitete Meßmer im Caritas-Seniorenheim St. Pius Ingolstadt. Dort war er in der Betreuung eingesetzt, unter anderem für Gedächtnistraining, Gesellschaftsspiele und Märchenstunden. „Jetzt wollte ich noch einmal in einem anderen Bereich Erfahrungen sammeln.“  Der 58-Jährige war bis Ende September letzten Jahres Beamter bei der Postbank. Voraussetzung dafür, dass er in den Vorruhestand gehen kann, ist, dass er sich gesellschaftlich ein Jahr lang engagiert. Dafür erschien ihm ein Bundesfreiwilligendienst bei der Caritas am besten geeignet. Meßmer war früher einmal in der Kirchenverwaltung und als Caritas-Sammler aktiv. „Ich freue mich darauf, jetzt einen Einblick in das Funktionieren des Caritasverbandes zu bekommen“, erklärt er.

 

Telefondienst ist eine von mehreren Aufgaben von Rudolf Meßmer im Bundesfreiwilligendienst in der Caritas-Zentrale. Foto: Caritas/Esser

 

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