Dienste und Hilfen  

Beratung bei psychischen Problemen und Erkrankungen

 
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Wolken am blauen HimmelImmer mehr Menschen leiden unter psychischen Problemen und Erkrankungen. Oder sie sind von diesen bedroht. Und immer mehr von diesen kommen in Beratungsstellen. Vor allem Personen im Alter von 30 bis 65 Jahren suchen Rat. Das hat die Beratungsstelle für psychische Gesundheit der Caritas-Kreisstelle Ingolstadt festgestellt. Im gesamten Landkreis Eichstätt versorgt der Sozialpsychiatrische Dienst der Caritas-Kreisstelle Eichstätt Menschen mit den verschiedensten psychischen Problemen.

An die beiden Beratungsstellen können sich wenden

  • Menschen in einer seelischen Krise und Notsituation,
  • Menschen, die gefährdet sind, psychisch zu erkranken,
  • Menschen mit einer psychischen Erkrankung,
  • Angehörige und Freunde der Betroffenen.

 
Formen der Hilfe

 
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der von der Caritas getragenen Dienste beraten

  • in ihren Beratungs- und Außenstellen,
  • bei den Betroffenen zu Hause,
  • in der Klinik,
  • am Telefon und
  • online (im Internet)

Filmclip Schilderung eines Einzelfalls an der Kreisstelle Eichstätt
 

 

Kurzbeschreibung:
Ein Caritas-Psychologe erzählt auf der Autofahrt zu einem an Schizophrenie erkrankten Menschen, wie isoliert dieser lebt und wie er ihm im Alltag zur Seite steht: zum Beispiel beim Umgang mit Geld oder bei der Freizeitgestaltung. (Ausschnitt aus dem Film "Liebe tut Not. Augenblicke der Caritas im Bistum Eichstätt)
 


Menschen mit chronischer Erkrankung können langfristig begleitet werden. In Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen wird versucht, möglichst umfassend zu helfen. Die Beratungsstellen sind offen für jeden: unabhängig von Konfession, Nationalität, Weltanschauung oder sozialer Stellung. Alles, was ihnen anvertraut wird, unterliegt der Schweigepflicht. Die Beratung ist kostenlos.

Die Hilfe im Einzelnen


Psychosozial:

  • Unterstützung beim Umgang mit Störungen, zum Beispiel Depressionen, Schizophrenien, Ängsten und Wahngedanken,
  • Aufzeigen von Wegen aus der Einsamkeit,
  • Stärkung eigener Fähigkeiten zur Steigerung des Selbstwertes,
  • Unterstützung in Krisensituationen,
  • Beratung von Angehörigen und Bezugspersonen.

 
Diese Hilfen finden in therapeutischen Einzel-, Paar- und Familiengesprächen statt. Darüber hinaus gibt es Gesprächs- und Kontaktgruppen.

Sozial:

  • Unterstützung bei der Regelung von Behördenangelegenheiten und beruflichen Fragen,
  • Hilfe bei der Planung und Strukturierung des Alltags,
  • Information über psychische Erkrankungen und Behandlungsmöglichkeiten,
  • Vermittlung an andere Dienste sowie Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen, die weiterhelfen können
  • Freizeit-, Erholungs- und Kreativangebote.

 
Medizinisch-ergänzend:

  • parallele Unterstützung vor, während und nach Klinikaufenthalten sowie bei allen medizinischen Behandlungen,
  • Vermittlung und Begleitung zum Arzt oder zum Klinikum (falls erforderlich).

 
Kontaktaufnahme und weitere Informationen bei


Beratungsstelle für psychische Gesundheit der Caritas-Kreisstelle Ingolstadt

Sozialpsychiatrischer Dienst der Caritas-Kreisstelle Eichstätt

In den Caritas-Kreisstellen Eichstätt und Ingolstadt gibt es außerdem für ältere Menschen mit psychischen Problemen und Erkrankungen einen Gerontopsychiatrischen Dienst.

 

Profil der Sozialpsychiatrischen Dienste der Caritas in Bayern (PDF/3,81 MB)