Dienste und Hilfen  

Frauenhaus Ingolstadt - Schutz gegen Gewalt


Telefon: 0841/309700

 

Einführung
Konkrete Hilfen
Frauen, die eine Aufnahme wünschen, sollten Folgendes mitbringen  
Ehrenamtliche Mitarbeit



Spruch "Hilfe Frauenhaus bei Gewalt"Gewalt gegen Frauen und Mädchen hat viele Gesichter. Sie

  • werden herabgesetzt, ausgegrenzt oder benachteiligt.
  • sollen jederzeit verfügbar und zu Dienstleistungen bereit sein.
  • bekommen ihr eigenes Geld entzogen.
  • werden körperlich misshandelt durch Ohrfeigen, Faustschläge ins Gesicht, Treten oder Angriffe mit Gegenständen und Waffen.
  • werden seelisch misshandelt durch Beleidigungen, Beschimpfungen, Isolation, Kontrolle oder Morddrohungen.
  • werden sexuell genötigt und vergewaltigt.

 
Dies alles geschieht in der Familie, im engeren familiären Umfeld, in der Schule, im Berufsleben oder auf der Straße. Frauen, die diese Erfahrungen machen müssen oder von solchen Misshandlungen bedroht sind, will das Frauenhaus Ingolstadt gezielte Hilfe geben. Es werden nur volljährige Frauen aufgenommen. Im Frauenhaus können sie geschützt und anonym wohnen. Ein Team von Sozialpädagoginnen berät die Frauen bei ihren Konflikten und Schwierigkeiten. Selbstverständlich werden auch Kinder mitaufgenommen. Die Frauen übernehmen die Erziehung ihrer Kinder, die Tagesplanung sowie Haushaltsführung selbständig.

 Auch Frauen, die keine Aufnahme ins Frauenhaus wünschen, werden gerne von den Sozialpädagoginnen beraten.

Kontakt zum Frauenhaus Ingolstadt...


Filmclip Frauenhaus Ingolstadt

 



Kurzbeschreibung:
Geschildert werden die Ängste einer misshandelten Frau und wie sie im Frauenhaus Schutz und Hilfe erfahren kann.

 


Konkrete Hilfen


Wir

  • bieten eine geschützte, anonyme Wohnmöglichkeit.
  • beraten speziell im Hinblick auf erlittene Gewalt.
  • beraten bei der praktischen Umsetzung des Gewaltschutzgesetzes , wie ein Kontakt- und Näherungsverbot oder eine Wegweisung aus der gemeinsamen Wohnung beantragt werden können.
  • beraten und unterstützen Frauen bei persönlichen Konflikten und Erziehungsschwierigkeiten. Wir erarbeiten mit ihnen Selbsthilfemöglichkeiten. Wir informieren sie über Wege bei der Arbeitsplatz- und Wohnungssuche.
  • helfen auf Wunsch bei der Kontaktaufnahme mit Ämtern und Behörden, anderen Beratungsdiensten, Therapeuten und Rechtsanwälten.
  • unterstützen beim Bearbeiten von Anträgen und Formularen und informieren über zustehende finanzielle und soziale Leistungen.


Frauen, die eine Aufnahme wünschen, sollten Folgendes mitbringen

  • Heiratsurkunde,
  • Ausweis/Pass,
  • Zeugnisse,
  • Lohnsteuerkarte,
  • Geburtsurkunde,
  • Krankenversicherungskarte,
  • Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung (nur Ausländerinnen).

 
Und für die Kinder:

  • Geburtsurkunden,
  • Kinderpässe,
  • Impfpass/gelbes Untersuchungsheft,
  • Lieblingsspielzeug,
  • Schulsachen,
  • Zeugnisse.

 
Außerdem sollten Sie kennen:

  • Verdienst des Mannes,
  • Adresse des Arbeitgebers,
  • Kontostände.

 
Frauen, die keinen Zugang zu ihren Dokumenten haben, sollten dies mit einer Beraterin des Frauenhauses besprechen.

Nicht aufnehmen können wir:

  • alkohol- und drogenabhängige Frauen: Wir bemühen uns jedoch darum, sie an Fachdienste weiterzuvermitteln.
  • Rollstuhlfahrerinnen, kranke und pflegebedürftige Frauen: Wir sind jedoch gerne zur Beratung bereit.

 

Logo des Bayerischen Sozialministeriums

 

 


Ehrenamtliche Mitarbeit


Neben den hauptamtlichen Kräften unterstützten auch ehrenamtliche Mitarbeiterinnen die Arbeit im Frauenhaus Ingolstadt. Sie sind unter anderem tätig in den Bereichen

  • Rufbereitschaft (nachts, sonn- und feiertags),
  • Büro,
  • Kinderspielstunden,
  • Organisation,
  • Einkauf,
  • Begleitung zu Behörden und Ärzten sowie bei
  • Dolmetscher-Tätigkeiten.

Zur Zeit arbeiten rund 35 Frauen ehrenamtlich. Weitere Frauen, die mitarbeiten wollen, sind jederzeit willkommen.
Frauenhausleiterin Marianne Frinken gibt gerne unverbindlich über die verschiedenen Möglichkeiten Auskunft
(Telefon: 0841/77787).