Dienste und Hilfen  

Caritas für Menschen aus anderen Ländern, die hier leben

 

Caritas-Mitarbeiter und Flüchtlinge vor Wagen mit Gebrauchtwaren
Caritas-Mitarbeiterin, Ehrenamtlicher und Flüchtlinge vor einem Wagen mit Gebrauchtwaren für
Asylbewerber in Denkendorf. Foto: Peter Esser 

Die Caritas kennt - wie die Kirche insgesamt - keine Grenzen: Sie versteht sich daher auch als Anwalt von Benachteiligten und Notleidenden in und aus anderen Ländern. Diese haben hier oft einen schweren Stand. Häufig stehen ausländische Mitmenschen vor der lebenswichtigen Frage: Wieder nach Hause gehen oder hier bleiben können? Wenn sie in Deutschland bleiben, brauchen sie Hilfe und Unterstützung für ihre Integration. Ein gutes Zusammenleben mit ihnen ist einerseits für Christen selbstverständlich. Andererseits stellt es einen Beitrag zum sozialen Frieden dar.

Vorbildliches wird in dieser Hinsicht seit Langem in Neumarkt geleistet. Dort werden die hauptamtlichen Mitarbeiter der Caritas durch eine Initiativgruppe von rund 30 Freiwilligen unterstützt. Diese betreut seit 1979 Familien ausländischer Herkunft: rund 70 Kinder und 30 Erwachsene. Die Aktivitäten sind vielfältig:

  • dreimal die Woche Hausaufgabenbetreuung und Freizeitgestaltung
  • Deutschkurs für Frauen,
  • Sommerfeste,
  • regelmäßige Ausflüge,
  • "Kulturkalender" mit Feiern sämtlicher Geburtstage und Hochfeste.

Die Arbeit der Gruppe wurde von Bayerns früherer Sozialministerin Christa Stewens als "in hervorragender Weise geleistete Integrationsarbeit" gewürdigt.

So wichtig Bemühungen und Initiativen aller Einheimischen sind: Menschen aus anderen Ländern, die hier leben, benötigen vor allem auch auf sie abgestimmte fachkundige Beratungen und Hilfen. Die Caritas im Bistum Eichstätt leistet diese an verschiedenen Kreisstellen: für Flüchtlinge und Asylbewerber, Spätaussiedler sowie bei uns lebende Ausländer.

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