Dienste und Hilfen  

Zuverdienst für psychisch kranke und suchtkranke Menschen 

Verpackungsarbeiten von Lampen im Zuverdienstprojekt
Verpackungsarbeiten von Lampen gehören zu den alltäglichen
Haupttätigkeiten im Caritas-Zuverdienstprojekt Eichstätt.
Foto: Caritas-Servicedienste Eichstätt

Psychisch kranke Menschen brauchen neben persönlicher Beratung und Gemeinschaftsaktivitäten Arbeitsmöglichkeiten. Diese müssen auf sie zugeschnitten sein. Dabei geht es weniger um den Produktionserfolg. Die Betroffenen sollen vor allem

  • ihr Alltagsleben stabilisieren,
  • für später möglichst wieder eine Chance auf reguläre Arbeit eröffnet bekommen,
  • einen Zuverdienst erhalten, mit dem sie beispielsweise eine Erwerbsminderungsrente oder
    Sozialhilfeleistungen aufbessern können.

Der Bezirk Oberbayern finanziert Zuverdienstprojekte gemäß einer Förderrichtlinie: Sie richten sich an chronisch psychisch kranke, psychisch behinderte und suchtkranke Menschen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen nicht überfordert werden und maximal 15 Stunden pro Woche arbeiten. Dafür bieten sich vor allem leichte handwerkliche Arbeiten oder einfache Verwaltungstätigkeiten an. Den Zuverdienst von einigen Euro pro Stunde zahlen die Einrichtungen.

Im Caritasverband für die Diözese Eichstätt bieten solche Arbeitschancen