Dienste und Hilfen  

Seniorenheim - ein neues Zuhause im Alter

 
Einführung  
Die Atmosphäre in den Häusern
Heimvertrag
Kosten eines Heimplatzes

 

 

Pflegerin hält alte Frau an der Hand
Caritasmitarbeiterinnen sind für Menschen in
Altenheimen da. Fotos: Andrea Weingartner

Ein Sprichwort sagt: "Einen alten Baum verpflanzt man nicht." Dennoch bleibt manchmal nur der Wechsel in eine Altenhilfeeinrichtung. Ob freiwillig oder weil die Angehörigen andernfalls überlastet sind: Meist ist eine solche einschneidende Änderung weder für die Betroffenen noch für deren Familie einfach. Die Caritas hilft in diesen Situationen weiter.

Die Atmosphäre in den Häusern


Caritas - Raum zum Wohlfühlen

 

alte Frau sitzt in ihrem Zimmer 
Die Zimmer können nach eigenem Geschmack und
mit eigenen Möbeln eingerichtet werden.

In einer Gemeinschaft von Menschen Heimat finden: Das ist ein Heim. Ob im Einzel- oder Doppelzimmer: Bewohnerinnen und Bewohner haben ihren ganz persönlichen Bereich. Ihr Zimmer ist technisch so ausgestattet, dass sie auch telefonieren, fernsehen oder Radio hören können. Mit eigenen Bildern, Erinnerungsgegenständen oder vertrauten Möbeln können sie ihr Zimmer heimelig einrichten.

Eine Nasszelle ist im Wohnraum vorhanden oder von diesem aus direkt zu erreichen. Pflegebedürftigen Personen wird spezielles Mobiliar angeboten. Über die Rufanlage ist eine Pflegekraft jederzeit erreichbar. 



Filmclip Aktivieren von Bewohnern / Beispiel Berching  

 

 


Kurzbeschreibung:
Der Heimleiter erläutert das Betreuungskonzept am Beispiel "Bereichsküchen": Dort helfen Bewohner selbst bei der Essenszubereitung mit oder riechen, schmecken und tasten ...




Offen für Kontakte und Geselligkeit


Heimbewohner sollen mit Familienangehörigen, ehemaligen Nachbarn oder Bekannten weiterhin in engem Kontakt bleiben. Diese sind im Haus jederzeit willkommen. Der persönliche Wohnraum und Aufenthaltsräume bieten genügend Möglichkeiten zu Gespräch und Plausch. Auch Feste und Veranstaltungen.

Beim Singen, Spielen oder Erzählen in der Hausgemeinschaft lernen die Bewohnerinnen und Bewohner neue Leute kennen - wie sie es wollen: Sie alleine entscheiden, ob und wann sie mit anderen zusammen sein oder sich zurückziehen möchten. Selbstverständlich können sie das Haus jederzeit verlassen.


Keine Sorge um den Haushalt

 

Alte Menschen am Esstisch mit Betreuerin
Auf individuelle Wünsche beim Essen wird
so weit wie möglich eingegangen.

Gutes Essen ist wichtig. Eine schmackhafte, ausgewogene und altersgerechte Ernährung fördert das eigene Wohlbefinden. Alle Mahlzeiten des Tages werden frisch zubereitet. Es gibt auch Sonderkost. Die Küche geht so weit wie möglich auf individuelle Wünsche und Vorschläge ein.

Das Caritas-Personal übernimmt auch die Wäschepflege und reinigt selbstverständlich die Zimmer. Kleine Reparaturen erledigt der Hausmeister.


Menschliche Nähe


Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bemühen sich stets darum, die individuelle Situation der älteren Menschen im Blick zu haben. Sie achten deren Persönlichkeit. Denn gerade aus christlicher Sicht verliert der Mensch niemals seine Würde.

Wer pflegebedürftig wird, wohnt weiterhin in seinem Zimmer. Hilfen erhalten die Bewohnerinnen und Bewohner ganz nach ihrem eigenen Bedarf. Dies geschieht immer nach neuesten medizinisch-pflegerischen Erkenntnissen.

"Menschen würdig pflegen" heißt für die Caritas aber auch Zeit für persönliche Zuwendung: vom kleinen Scherz am Rande bis zur Besprechung ganz persönlicher Fragen und Anliegen.


Christlicher Glaube als tragende Mitte


Kerze und Kreuz
Trost und Hoffnung durch
religiöse Angebote

Alte Menschen haben den größten Teil ihres Lebens hinter sich. Und doch oder gerade deshalb beschäftigt es sie. Die kirchlichen Caritas-Altenheime nehmen diese Fragen nach dem Sinn des Lebens ernst. Sie bieten Gelegenheiten zum Gespräch, persönlichen Gebet, zu gottesdienstliche Feiern in der Hauskapelle und seelsorgliche Begleitung. Sie wollen Trost, Hoffnung und Geborgenheit schenken sowie auch inneren Frieden zum Sterben.

Alle religiösen Angebote verstehen sich als Einladung. Die Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wollen stets unaufdringlich für die ihnen anvertrauten Menschen da sein.

 
Filmclip Gottesdienst für demenzkranke Menschen im Seniorenheim Eichstätt

 

 


Kurzbeschreibung:

Dieses Angebot wird für alte verwirrte Menschen gemacht, die im allgemeinen Gottesdienst überfordert wären. Zu sehen und zu hören sind bestimmte Rituale.

 

Heimvertrag


Mit jedem Bewohner wird beim Einzug ein Heimvertrag abgeschlossen. In diesem sind die gegenseitigen Rechte und Pflichten aufgeführt. Die Häuser erbringen grundsätzlich folgende Leistungen:

Pflegeleistungen

  • Hilfen bei der Körperpflege
  • Hilfen bei der Ernährung
  • Hilfen zur Fortbewegung
  • Hilfen bei der persönlichen Lebensführung
  • Leistungen der sozialen Betreuung
  • Leistungen der medizinischen Behandlungspflege.


Unterkunft und Verpflegung

  • Versorgung mit Speisen und Getränken
  • Wäscheversorgung
  • Reinigung der Räume
  • Gemeinschaftsveranstaltungen
  • Wartung und Unterhalt
  •  Ver- und Entsorgung, zum Beispiel Wasser, Strom, Abfall.


Kosten eines Heimplatzes

 

Ein Altenheimplatz kostet Geld. Über 70 Prozent der Ausgaben sind Personalkosten. Um alle Bewohner bestmöglich rund um die Uhr betreuen zu können, wird qualifiziertes Personal gebraucht. Auch von außen werden hohe Anforderungen an die Qualität gestellt.

Grundsätzlich bezahlt jeder Bewohner die Heimkosten selbst. Bei Pflegebedürftigkeit übernimmt die Pflegekasse je nach Pflegestufe einen bestimmten Betrag. Auch wer nur eine kleine Rente und keinerlei Vermögen besitzt, kann bei der Caritas um einen Heimplatz nachsuchen. Unsere Heimleitungen beraten Interessenten gerne, wie die Kosten gedeckt werden können.

Pflegestufe I (erheblich Pflegebedürftige): Die Pflegekasse zahlt bis zu 1.064 Euro.

Pflegestufe II (Schwer Pflegebedürftige): Die Pflegekasse zahlt bis zu 1.330 Euro.

Pflegestufe III (Schwerst Pflegebedürftige): Die Pflegekasse zahlt bis zu 1.612 Euro (im Fall eines "Härtefalles" 1.995 Euro).


Anträge auf Leistungen aus der Pflegeversicherung sind an die Pflegekasse zu richten. Die aktuellen Pflegesätze der einzelnen Häuser finden sich in Tabellen in den einzelnen Internetpräsentationen über die Caritas-Seniorenheime (siehe Orte in der obigen linken Spalte).