Diözesan-Caritasverband Eichstätt, 04.07.2017

Bei Kinderwallfahrt buntes Glaubens- und Begegnungsfest gefeiert

Über 700 Mädchen und Buben aus gut 30 Kitas pilgerten sternförmig zum Dom

„Aufbrechen im Glauben – gemeinsam Kirche sein“: Unter diesem Motto haben heute über 700 Mädchen und Buben aus gut 30 katholischen Kindertageseinrichtungen in den Dekanaten Eichstätt und Ingolstadt eine Kinderwallfahrt innerhalb der Willibaldswoche durchgeführt. „Der heilige Willibald hat über uns ein Feuer entfacht, das bis heute brennt“, erläuterte Bischof Gregor Maria Hanke den zahlreichen kleinen Pilgern die aktuelle Bedeutung des ersten Bischofs von Eichstätt in einem Wortgottesdienst im voll besetzten Dom. Zu diesem waren die Kinder zuvor in ihrer sternförmigen Wallfahrt von den Kitas St. Walburg, Kinderhaus der Dompfarrei und Heilige Familie sowie dem Eichstätter Bahnhof  gepilgert: mit vielen Fahnen und Planen, die sie für ihren „frohen Weg“ mit bunten Fußabdrücken versehen hatten.

 

Bischof Gregor Maria Hanke und der Beauftragte für Kinderpastoral im Bistum, Pfarrer Anton Schatz, konnten zahlreiche junge Pilger auf dem Domplatz willkommen heißen. Fotos: Caritas/Esser

 

„Mit so vielen Kindern war ich noch nie in einer Kirche“, meinte die fünfjährige Elena aus der Kita St. Marien in Ingolstadt-Hundszell freudestrahlend. Gemäß des Bibelwortes „Lasst die Kinder zu mir kommen“ versicherte Bischof Hanke den kleinen Pilgern, dass Jesus sich über ihren Besuch ganz besonders freue. „Ihr seid in seinen Augen die Stars“, würdigte er sie in kindgerechter Sprache. Dass diese sich an diesem Tag in besonderer Weise als Mitglied einer großen Kindergemeinschaft fühlten, war ein Ziel der Aktion, die das Referat Kindertageseinrichtungen des Caritasverbandes Eichstätt federführend organisiert hatte.

Ein anderes war, dass sie das Leben und Wirken des heiligen Willibaldes näher kennenlernten. Dafür führten die Verantwortlichen für die Kinder ein Rollenspiel auf: Bischof Hanke in der Rolle des heiligen Bonifatius animierte darin den heiligen Willibald, gespielt von Kinder-Seelsorger Pfarrer Anton Schatz, sowie dessen Geschwister Walburga und Wunibald, dargestellt durch Äbtissin Franziska Kloos und Caritasdirektor Franz Mattes, die frohe Botschaft nach Deutschland zu bringen. An deren Glaubensverkündigung könnten sich auch Kinder ein Beispiel nehmen, so der Bischof: „Erzähl deinen Freunden die gute Botschaft von mir weiter“, wolle Jesus ihnen damit sagen. In Liedern wie  „Gott geht mit, worauf du dich verlassen kannst“, selbst vorgetragenen Fürbitten sowie in symbolischen Gesten wie dem Aufstellen von mitgebrachten Kerzen vor dem Altar für einen frohen Glauben erfuhren die Kinder die Wallfahrt als Möglichkeit, sich bewusst an Jesus oder an einen Heiligen wie Willibald zu wenden.

Emporgestellt trugen Kinder im Gottesdienst selbst die Fürbitten vor.

 

„Halt die Hände über mich, was auch kommen mag“, sangen und gestikulierten Kinder und Erwachsene gemeinsam.

   

An das Glaubensfest schloss sich für die junge Pilger nachmittags ein buntes Musik- und Bewegungsprogramm auf der Eichstätter Seminarwiese an. Dafür hatte sich der mit dem zuständigen Caritasreferat zusammenarbeitende Musikpädagoge Peter Schuhmann unter anderem verschiedene Übungen mit Stabspielen und Körperinstrumenten sowie rythmische Sprechstücke ausgedacht.

 

Der Musikpädagoge Peter Schuhmann führte mit den Kindern ein buntes Programm mit Musik und für Bewegung und Sinne durch.

 

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