Bei der diesjährigen Anleitertagung im Bundesfreiwilligendienst des Diözesan-Caritasverbandes Eichstätt wurde intensiv über eine zeitgemäße, qualitativ hochwertige Begleitung der Dienstleistenden diskutiert. Foto: Sarah Strasser / Caritas
Wie sieht eine zeitgemäße, qualitativ hochwertige Begleitung im Bundesfreiwilligendienst (BFD) aus und wie begegnet man den Herausforderungen des Generationenwechsels? Diese Fragen haben am Dienstag im Mittelpunkt der diesjährigen Anleitertagung gestanden. Ausgerichtet wurde sie von Sarah Strasser, Leiterin des Fachbereichs BFD beim Caritasverband Eichstätt, und der pädagogischen Mitarbeiterin Elke Rager. Im Zentrum der Veranstaltung standen die aktuellen gesetzlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen des BFD sowie der intensive persönliche Austausch der Anleiterinnen und Anleiter untereinander.
Ein besonderes Highlight der Tagung war der interaktive Charakter: Das Konzept einer gelungenen Praxisanleitung im Freiwilligendienst wurde nicht nur theoretisch beleuchtet, sondern direkt in einer dynamischen Gruppenarbeit an verschiedenen Stationen erprobt. Hier entwickelten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam praxisnahe Lösungsansätze für den Alltag in den Einsatzstellen und profitierten von den unterschiedlichen Erfahrungen der Kolleginnen und Kollegen.
Neben den methodischen Grundlagen widmete sich die Tagung hochaktuellen zielgruppenspezifischen Themen. Großen Raum nahm dabei die Integration internationaler Freiwilliger (Incoming) ein. Ebenso intensiv diskutierten die Beteiligten Strategien zur Konfliktbewältigung in der Anleitung sowie das vieldiskutierte Spannungsfeld "Zwischen den Generationen" - also die Frage, wie die Zusammenarbeit zwischen erfahrenen Teams in den Einsatzstellen und der neuen Generation von Freiwilligen optimal gestaltet werden kann.
"Die Tagung hat gezeigt, wie wichtig der direkte Dialog ist. Es wurde nicht nur zugehört, sondern intensiv miteinander gearbeitet", resümiert Sarah Strasser. "Das großartige Miteinander und der hohe Praxisbezug an den Stationen nehmen den Anleitenden spürbare Hürden für ihre tägliche Arbeit und stärken die pädagogische Qualität unseres Bundesfreiwilligendienstes nachhaltig."
Neben dem fachlichen Input wurde vor allem das gute Arbeiten miteinander und der gewinnbringende Erfahrungsaustausch gelobt. Mit frischen Impulsen und konkreten Werkzeugen im Gepäck blicken die BFD-Anleitenden gestärkt auf den aktuellen Jahrgang.