
Bereits zum zweiten Mal unterstützt die Caritas-Suchtambulanz Ingolstadt aktiv die Aktion "Rauchfrei im Mai", eine gemeinsame Initiative des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit, des Bundesdrogenbeauftragten, der Deutschen Krebshilfe und des IFT-Nord - Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung. Ziel der Aktion ist es, im Mai 31 Tage rauchfrei zu bleiben und so den Grundstein für ein rauchfreies Leben zu legen. Wer sich anmeldet, erhält motivierende Nachrichten, praktische Tipps und Unterstützung auf dem Weg in ein rauchfreies Leben. Wer an der Aktion teilnehmen möchte, kann sich bis zum 30. April 2026 unter www.rauchfrei-im-mai.de anmelden und Preise von bis zu 1.000 Euro gewinnen.
Die Initiatoren weisen darauf hin, dass Rauchen das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko in Deutschland darstelle: Jedes Jahr sterben nach deren Angaben etwa 130.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums. Sie appellieren: Wer mit dem Rauchen aufhört, senkt sein Risiko für Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und chronische Atemwegserkrankungen. Positive Effekte eines Rauchstopps zeigen sich schon nach wenigen Wochen.
Auch die Caritas-Suchtambulanz Ingolstadt nimmt die Aktion zum Anlass, sich aktiv an Raucherinnen und Raucher zu wenden und ihnen Unterstützung anzubieten. "Nikotin ist neben Alkohol die am weitesten verbreitete Suchtsubstanz. Dennoch suchen vergleichsweise wenig Betroffene eine Suchtberatungsstelle auf, um sich Hilfe zu holen. Das möchten wir ändern", erklärt Monika Gabler, Leiterin der Caritas-Suchtambulanz. Besonders der Trend zu Einmal-E-Zigaretten bereitet Sorgen. "Neue Studien zeigen, dass der Nikotinspiegel bei diesen Produkten sogar schneller ansteigt als bei herkömmlichen Zigaretten und somit ein stärkeres Suchtpotenzial besteht. Wir unterstützen deshalb alle, die ihren Konsum hinterfragen oder eine Konsumreduktion oder Abstinenz anstreben", so Gabler, die ergänzt: "Ob anonym über unsere Online-Beratungsplattformen oder im persönlichen Gespräch vor Ort in unserer Beratungsstelle: Unser suchttherapeutisch erfahrenes Team kann in jedem Einzelfall helfen, Risikosituationen zu analysieren und passgenaue Selbstkontrollmaßnahmen zu entwickeln."
Erreichbar ist die Suchtambulanz telefonisch unter 0841/309-300 und online über https://www.caritas.de/onlineberatung oder https://app.suchtberatung.digital/