Rund 40 Engagierte im Bundesfreiwilligendienst bei der Caritas nahmen an einem Treffen zur Reflexion über ihre Arbeit teil. Foto: Sarah Strasser / CaritasFoto: Sarah Strasser / Caritas
Am diesjährigen Treffen von Bundesfreiwilligen im Caritasverband für die Diözese Eichstätt haben rund 40 Personen im Eichstätter Priesterseminar teilgenommen. Insgesamt leisten laut der Caritas derzeit gut 50 Personen diesen Dienst. Das Treffen wurde von Sarah Strasser, Leiterin des Bundesfreiwilligendienstes (BFD), und Elke Rager, pädagogische Mitarbeiterin im BFD, organisiert. Die große Beteiligung sorgte von Beginn an für eine lebendige und offene Atmosphäre.
Der Tag startete mit einer Kennenlernrunde, in der sich die Teilnehmenden über ihre Einsatzstellen, Aufgaben und ersten Eindrücke austauschten. Anschließend folgte eine gemeinsame Reflexion über die Zeit im BFD: Wie wurde der Dienst erlebt? Welche besonderen Momente blieben in Erinnerung? Würde man den BFD weiterempfehlen? Die Freiwilligen berichteten von bereichernden Begegnungen, persönlichen Lernmomenten und Erfahrungen, die sie nachhaltig geprägt haben. Viele betonten, wie sehr sie die neu entstandenen Freundschaften und die persönliche Weiterentwicklung schätzen und dass sie den BFD klar weiterempfehlen würden. Viele nutzten auch die Gelegenheit, um sich über ihre Erfahrungen auszutauschen.
Im nächsten Programmpunkt ging es auf einen Reflexionsspaziergang zum Thema Ikigai - dem eigenen Lebenssinn. In Einzel- und Gruppenarbeit setzten sich die Teilnehmenden mit Fragen wie "Was liebe ich?", "Was kann ich gut?" und "Was gibt meinem Leben Bedeutung?" auseinander. Der Spaziergang bot Raum für ruhige Selbstreflexion, aber auch für inspirierende Gespräche und neue Blickwinkel.
Nach der Rückkehr gab es ein gemeinsames Mittagessen, das Gelegenheit bot, die Gespräche zu vertiefen und die entstandene Gemeinschaft zu stärken. Zum Abschluss wurden die ausscheidenden Freiwilligen feierlich verabschiedet. Der stellvertretende Caritasdirektor, Andreas Steppberger, überreichte persönliche Abschiedsgeschenke und würdigte das Engagement sowie "die wertvollen Beiträge" der Freiwilligen. "Die Atmosphäre war wertschätzend und geprägt von Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit in der Caritasfamilie", stellte Sarah Strasser fest. Das Treffen endete nach ihrem Eindruck "mit vielen positiven Eindrücken und dem Gefühl, Teil einer starken und unterstützenden Gemeinschaft zu sein".